Gedanken und innere Haltung – Teil 5

„Ich werde oft zurückgewiesen und nicht beachtet“

Zurückweisung trifft oft ins Herz, weil sie ein tiefes menschliches Bedürfnis nach Zugehörigkeit berührt. Haben Sie das auch schon einmal wahrgenommen: Sie fühlen sich übergangen, nicht gesehen oder abgelehnt. Doch es ist möglich, die eigene innere Stärke von der Meinung anderer unabhängiger zu machen.

Warum Zurückweisung so schmerzt

Menschen sind soziale Wesen. Anerkennung und das Gefühl, gesehen zu werden, gehören zu unseren Grundbedürfnissen. Wenn wir abgelehnt oder übergangen werden, reagiert das Gehirn fast so, als sei eine Bedrohung vorhanden. Deshalb kann Zurückweisung so intensiv wehtun.

Perspektivwechsel

Nicht jede Ablehnung sagt etwas über Ihre Persönlichkeit aus:

  • Häufig hängt sie mit der Situation zusammen.
  • Oft spiegelt sie die eigenen Themen oder Stimmungslagen des Gegenübers wider.
  • Nur selten bedeutet sie, dass Sie selbst „falsch“ sind.

Wege zu mehr Gelassenheit

  • Gefühle anerkennen: Schmerz darf da sein. Seien Sie liebevoll zu sich selbst.
  • Selbstwert innerlich stärken: Erinnern Sie sich daran, dass Ihr Wert unabhängig von der Meinung anderer besteht.
  • Grenzen setzen: Nicht jede Situation oder jede Person verdient Ihre Aufmerksamkeit.
  • Verbundenheit suchen: Pflegen Sie Kontakte zu Menschen, die echtes Interesse und Wertschätzung zeigen.

Selbstwert als Fundament

Je mehr Wertschätzung und Sicherheit Sie aus Ihrem Inneren schöpfen, desto weniger verletzlich machen Zurückweisungen von außen. So entsteht nach und nach mehr innere Gelassenheit und Stabilität.